Alarmanlagen im Test auf
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Rauchmelder installieren – das Leben für wenig Geld sichern

 

Rauchmelder bringen das Leben in Sicherheit. Geräte, die ordnungsgemäß eingestellt und behandelt werden, spielen eine entscheidende Rolle bei der Reduzierung von Feuertoten und -verletzungen. Wenn in Ihrem Haus ein Feuer brennt, breitet sich der Rauch schnell aus und Sie benötigen einen Rauchmelder, um genügend Zeit zum Aussteigen zu haben. Deswegen möchten wir Ihnen einen unterhaltsamen Überblick über Rauchmelderpflicht geben.

 

Rauchmelderpflicht: wo sind in Deutschland die Rauchmelder erforderlich?

 

In Deutschland ereignen sich jährlich etwa 400 Todesfälle und 4.000 Verbrennungen durch Feuer. Oft verursachen technische Störungen einen Brand. Aus diesem Grund ist in Deutschland gesetzlich verankert, dass jede Gebäude inklusive Wohnungen, Privathäuser und Bürozentren mit Rauchmeldern ausgerüstet sein müssen.

In allen Bundesländern ist die Rauchmelderpflicht verbindlich. Die gesetzmäßigen Bestimmungen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland. In neugebauten Häuser müssen Rauchmelder bereits bundesweit vorausgesehen werden. Für Altbauten gibt es in einigen Bundesländern noch eine Übergangszeit.

Am Ende des Jahres 2020 ist die Übergangsfrist in Berlin und Brandenburg für bestehende Gebäude um. Für Neubauten ist diese Frist nicht vorgesehen. Ab diesem Moment sind alle Gebauten in Berlin und Brandenburg mit Rauchmeldern auszurüsten und die Rauchmelderpflicht steht dann in allen Bundesländern ausnahmslos fest.

 

Brandschutz und Brandprävention: wie vermeidet man Gefahren?

 

Circa 70 Prozent Brandopfer wurden in der Nacht im eigenen Bett überrascht. Meistens ist nicht das Feuer die größte Todesgefahr, sondern der Rauch. Die absolute Mehrzahl von den Verstorbenen wurden durch die starke Rauchvergiftung tot. Rauchmelder haben sich dabei als verlässliches Mittel zuvorkommender Brandsicherung bewährt.

Ein lautes Alarmsignal von einem Brandmelder warnt Sie zeitig vor der Brandgefahr auch im Schlaf. Dies versorgt Ihnen den nötigen Zeitvorsprung, sodass Sie und Ihre Familie eine Chance bekommen, sich zu schützen.

 

Wie kann man einen guten Rauchmelder erkennen?

 

Die Wichtigkeit eines kleinen Gerätes, das Ihnen vor dem Feuertod bewachen kann, ist grundlegend verständlich. Es gibt aber verschiedenartige Brandmelder auf dem Markt verfügbar. Welchen Feuermelder braucht man und woran erkennt man einen guten?

Dabei gibt es der Rauchmelder-Test von der Stiftung Warentest, der eine große Hilfe vor dem Kauf sein kann. Dieser Test stellt klar, dass eine große Anzahl von Rauchwarnmelder kann man ganz günstig haben.

Passendes Rauchmeldegerät sollte für Endverbraucher nachfolgende wichtige Kriterien eintreffen: Es muss unweigerlich Brandrauch identifizieren und mit einem untrüglichen deutlich hörbaren Warnsignal (circa 85 Dezibel) warnen. Installation und Aufwartung sollten möglichst unkompliziert sein und die Bedienungsanleitung gemäß nachvollziehbar. Das Rauchmeldegerät soll beifolgend wenigstens 10 Jahre aushalten und ein hohes Niveau von Sicherheit vor dem falschen Alarm gewährleisten.

Um entbehrliche Fehlalarme zu entgehen, muss die Rauchmeldetechnologie relevant sein. Achten Sie deshalb beim Kauf eines Feuermelders auf das Gütezeichen Q. Das Q-Logo befindet sich auf der Verpackung des Gerätes und ist auf dem Rauchmelder zu sehen. Dem Käufer stellt dieses Zeichen einen sicheren Orientierungspunkt dar, welcher Rauchmelder gute Qualität hat.

Auf Folgendes muss man beim Kauf des Brandmelders achten:

  • Feststehende Batterie ist für 10 Jahre ausgelegt.
  • Ein Q-Logo ist auf dem Karton und auf dem Gerät zu sehen.
  • Klare Bedienungsanleitung.

Bei den Rauchmeldern mit dem Q-Logo wurden die Batterien und das Gerät selbst streng überprüft. Diese Detektoren können 10 Jahren reibungslos funktionieren. Batterien können nicht aus dem Gerät entfernt werden. So sparen Sie Zeit beim Batteriewechsel und Geld beim Kauf der neuen Batterie. Das Q-Zeichen garantiert die langfristige Nutzung des Rauchmelders und damit auch Ihre Sicherheit.

 

In welchen Zimmern sollte ein Rauchmelder überhaupt eingerichtet werden?

 

Normalerweise kann man in den Landesbauordnungen des betreffenden Bundeslandes die Informationen erwerben, in welchen Zimmern Rauchmelder eingerichtet werden müssen. In der Regel stellt man Rauch- und Brandmelder in den Schlafzimmern und Fluren ein, da diese Räume als Fluchtwege genutzt werden.

In Brandenburg und Hauptstadt Berlin gelten zusätzliche Bedingungen. Laut denen sollen die Warnmelder auch in Wohnzimmer platziert werden. So sollen Sie die Rauchwarnmelder in allen Gesellschaftsräumen anzubringen. Die einzigen Ausnahmen sind das Badezimmer und die Küche.

In Baden-Württemberg muss Rauchmeldegerät in jedem Zimmer installiert werden, wo man schläft bzw. schlafen kann. Dazu gehören extra Wohnzimmer und Gästezimmer.

Wir empfehlen jedoch die Rauchmelder auch in Arbeitsraum und Spielraum anzubringen, da es im Endeffekt nicht nur um Pflicht geht, sondern auch um Ihren Schutz.

 

Die Anbringung und ordnungsgemäße Montage

 

Ein Rauchmelder ist maximal für einen 60 qm großen Raum ausreichend und soll mittig des Zimmers an der Decke befestigt werden. Das Gerät kann man mithilfe von Dübel und Schraube an die Decke anhängen. Wenn die Deckenoberfläche eine gute Haftung bietet, kann man den Apparat erfolgreich mit Klebepads befestigen. Auf diese Weise kann ein Feueralarm schnell und sauber montiert werden.

Darauf muss man gewiss achten:

  • Ein Rauchwarnmelder muss immer gemäß Bedienungsanleitung montiert werden.
  •  Das Gerät soll sich an der Decke befinden, da Rauch sich empor hebt.
  • Der Rauchmelder muss nie neben dem Luftschacht oder auf der Zugluft platziert werden.

 

Ist ein Rauchmeldegerät mit der Funktion der Vernetzung besser?

 

Auf dem Markt werden auch Feuer- und Rauchwarnmelder angeboten, die eine Option der Kabelvernetzung oder Funkvernetzung haben. Dank dieser Option können mehrere Warnmelder miteinander per Kabel oder per Funk verbunden werden. Dazu gibt es in solchen Geräten ein Funkmodul zum Vernetzen.

Die Option der Vernetzung ist trotzdem nicht ein Muss. Diese erbringt Sinn in der Situation, wenn es um ein mehrstöckiges Objekt wie Einfamilienhaus oder Mehrfamilienhaus geht. Bei den Vernetzten Rauchmelder hört man das Alarmsignal auch von entfernten Räumen des Hauses und wird rechtzeitig gewarnt.

 

Rauchmeldegeräte: Wartung & Batterielaufzeit

 

Die Rauchwarnmelder unterscheiden sich zwischen Typen mit fest verbauten Batterien und Typen, wo die Batterie wechselbar ist. Bei den Ersten spart man die Zeit auf Batteriewechsel und Geld auf neuen Batterien. Doch mehrere Geräte mit der wechselbaren Batterie bieten die Gelegenheit an, eine sogenannte Langzeitbatterie zu verwenden. In diesem Fall muss man aber zuzüglich beachten, ob die Batterie zur Nutzung in einem Rauchmelder geeignet ist. Auch die Qualität und die Verlässlichkeit der Batterie müssen vor dem Kauf überprüft werden.

 

Oft gestellte Fragen über Rauchwarnmelder

 

Wie verhalten sich Rauchwarnmelder in einem Raucherhaushalt?

 

Obwohl mehrere Aspekte bereits erläutert wurden, bestehen immer weitere Fragen bezüglich der Brandprävention in Raucherhaushalts. Es gibt Rauchwarnmelder, bei denen eine sogenannte Stummschaltfunktion vorgesehen wurde. Damit lässt sich ein Rauchwarnmelder bis zu 10 Minuten lang Stumm schalten, um ein Alarmsignal aufzuhalten. Diese Funktion ist in dem Fall nützlich, wenn man zum Beispiel eine Zigarette rauchen möchte. Wenn es nicht genügend wird, sollte man am besten in einem speziellen Platz rauchen, um den Warnmelder nicht zu stören.

 

Werde ich im Falle eines Brandes versichert?

 

Weil Brände sehr oft besonders große Brandschäden bewirken, inkludieren Versicherungsverträge etliche Einschränkungen der beschaffenden Leistungen. Eine solcher Begrenzung ist vor allem das Recht des Versicherers, Entschädigungen anzufechten, da der Versicherte den Schaden grob unvorsichtig verursacht hat. Ist der Feuer z.B. wegen einer unbeobachtet flammenden Kerze entstanden, so werden die Entschädigungskosten abgeschnitten oder abgelehnt. Am besten wendet man sich an die zuständige Person in Ihrem Versicherungsunternehmen, um weitere Information zu bekommen.

 

Wo kauft man am besten einen Rauchmelder?

 

Wir würden empfehlen, einen Rauchmelder in einem spezialisierten Shop zu kaufen. Da kann man zwischen mehreren Arten der Rauchmelder wählen und eine qualifizierte Konsultation bei Bedarf bekommen.

Auch wenn Sie wirklich sparen möchten, kaufen Sie am besten die gebrauchten Rauchmelder nicht. Man kann oft kaum genau sagen, wie lange sie in Gebrauch waren. Für jeden Rauchmelder auch der höchsten Qualität ist ein regelmäßiger Austausch alle zehn Jahre erforderlich. Ohne Angabe des genauen Kaufdatums oder der Verwendungsdauer sind Sie ein Käufer auf dünnem Eis.

 

Was kosten gute Rauchwarnmelder?

Gute Rauchwarnmelder mit Q-Zeichen gibt es schon ab ca. 20 Euro. Solche Geräte sind sehr einfach zum Installieren und verlangen dabei wenig Zeit und Kraft. Die Ausrüstung für eine Dreizimmerwohnung kann zwischen 50 und 100 Euro kosten.